Was wir von Kraken und Filmproduzenten lernen können

Reflexive Filmrezeption zur Förderung transformativer Bildungsprozesse in der Nachhaltigkeitsbildung

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.60511/54502

Schlagwörter:

transformative Bildung, Filmrezeption, reflexive Mediennutzung, Nachhaltigkeitsbildung, Bedeutungsperspektiven

Abstract

(Spiel-)Filme machen transformative Bildungsgehalte lebensweltlich erfahrbar, indem sie neue Welt- und Selbstverhältnisse sichtbar werden lassen. So veranschaulicht My Octopus Teacher (2020) das Mitwelt-Konzept, während Und dann der Regen (2010) zur Auseinandersetzung mit neokolonialen Praktiken und einem respektvollen Umgang mit Mitmenschen anregt. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Spielfilme, die Natur in positiver Weise inszenieren, einen positiven Einfluss auf Mensch-Natur-Beziehungen ausüben können. Allerdings ist dieses transformative Potenzial des Films didaktisch nicht problemlos nutzbar, weil die Filmrezeption und -aneignung aufgrund der vielfältigen Erlebnisangebote und der unterschiedlichen Bedürfnisse der Mediennutzung ein äußerst individueller und komplexer Prozess ist. Dies birgt allerdings auch Vorteile. Gerade davon ausgehend wird in diesem Aufsatz eine theoretische Orientierungsfigur für eine reflexive Filmrezeption im Kontext der transformativen Nachhaltigkeitsbildung angeboten.

Downloads

Veröffentlicht

4. September 2026

Ausgabe

Rubrik

Artikel

Zitationsvorschlag

Plien, M. (2026). Was wir von Kraken und Filmproduzenten lernen können: Reflexive Filmrezeption zur Förderung transformativer Bildungsprozesse in der Nachhaltigkeitsbildung. Zeitschrift für Geographiedidaktik (ZGD), 54, 69-83. https://doi.org/10.60511/54502