Die ILGA-World-Map im Diercke Weltatlas aus der Perspektive postkolonialer Kritik

Fallstricke und didaktische Implikationen

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.60511/54528

Schlagwörter:

Atlaskarte, ILGA-World-Map, postkoloniale Kritik, Geographieunterricht, Lehrkräftebildung

Abstract

Eingebettet in ein emanzipatorisch-kritisches Bildungsverständnis, analysiert dieser Beitrag die ILGA-World-Map im Diercke Weltatlas aus der Perspektive einer postkolonialen Kritik. Der Beitrag zeigt auf, wie die Karte trotz gewonnener Sichtbarkeit zur rechtlichen Situation queerer Menschen im globalen Maßstab gleichzeitig eurozentrisch-geprägte Hierarchien und das Bild eines rückständigen Globalen Südens reproduzieren und verstärken kann. Aus einer postkolonialen Kritik legt der Beitrag potenzielle Fallstricke für die unterrichtspraktische Verwendung im Geographieunterricht offen. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Professionalisierung von Lehrkräften werden daran anknüpfend didaktische Implikationen vorgestellt, die es ermöglichen, postkoloniale Fallstricke mit den Schülerinnen und Schülern zu dekonstruieren und zu transformieren. 

Downloads

Veröffentlicht

8. Oktober 2026

Ausgabe

Rubrik

Forschung-Praxis-Beitrag

Zitationsvorschlag

Walz, P. (2026). Die ILGA-World-Map im Diercke Weltatlas aus der Perspektive postkolonialer Kritik: Fallstricke und didaktische Implikationen. Zeitschrift für Geographiedidaktik (ZGD), 54, 88-99. https://doi.org/10.60511/54528