Erfassung und Entwicklung von Systemkompetenz – Empirische Befunde zu Kompetenzstruktur und Förderbarkeit durch den Einsatz analoger und digitaler Modelle

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.18452/21389

Schlagwörter:

Systemkompetenz, Interventionsstudie, Testentwicklung, Kompetenzstruktur, Bodenerosionsmodelle

Abstract

Die Herausforderungen im Kontext des globalen Wandels verdeutlichen die Relevanz von Systemkompetenz zur Beurteilung des Verhaltens komplexer dynamischer Mensch-Umwelt-Systeme. Diese empirische Vergleichsstudie untersucht im experimentellen Prä-Post-Test-Design die Veränderung der Systemkompetenz von Schülerinnen und Schülern am Themenbeispiel Bodenerosion durch die Arbeit mit (1) analogen bzw. (2) digitalen Modellen sowie (3) einer Kombination beider Zugänge. Ein auf Grundlage des heuristischen Freiburger Systemkompetenzstrukturmodells entwickelter Kompetenztest wird validiert und dessen vierdimensionale Struktur faktorenanalytisch fundiert. Varianzanalysen zeigen, dass der kombinierte Einsatz analoger und digitaler Modelle bei gleichem Zeitaufwand zu einer signifikant besseren Systemkompetenzförderung führt als der alleinige Einsatz digitaler Modelle

Downloads

Veröffentlicht

26. Mai 2020

Ausgabe

Rubrik

Artikel

Zitationsvorschlag

Brockmüller, S., & Siegmund, A. (2020). Erfassung und Entwicklung von Systemkompetenz – Empirische Befunde zu Kompetenzstruktur und Förderbarkeit durch den Einsatz analoger und digitaler Modelle. Zeitschrift für Geographiedidaktik (ZGD), 48(1), 31-49. https://doi.org/10.18452/21389