Von der wissenschaftlichen Modellbildung zur Schulbuchdarstellung
Eine Analyse des Erkenntnistransfers am Beispiel ausgewählter humangeographischer Phasenmodelle
DOI:
https://doi.org/10.60511/54505Schlagwörter:
Erkenntnistransfer, Modellierkompetenz, empirische Evidenz, wissenschaftliches Wissen, SchulbuchanalyseAbstract
Als zentral in der neuen Wissensordnung gilt eine enge Kopplung von Wissenschaft mit weiteren gesellschaftlichen Funktionssystemen wie etwa dem Bildungssystem. Ein bedeutendes Element der geographischen Wissensproduktion und -rezeption sind Modelle. Ziel des Vorhabens war es, die Produktions- und Rezeptionsprozesse ausgewählter humangeographischer Phasenmodelle entlang von Wissensketten, von der fachwissenschaftlichen Grundlagenforschung bis ins Unterrichtsmedium Schulbuch, zu analysieren. Dabei konnten modellspezifische Schlüsselstellen innerhalb der fachwissenschaftlichen Produktions- und fachdidaktischen Rezeptionsprozesse abgeleitet werden, die als potenziell transferförderlich respektive transferhemmend gelten. Als heuristisch anzunehmende Erkenntnis konnten anknüpfend Produktions- und Rezeptionstypen abstrahiert sowie hinsichtlich der Produktivität des zwischen ihnen ablaufenden Erkenntnistransfers zusammengeführt und verglichen werden.
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