Von der wissenschaftlichen Modellbildung zur Schulbuchdarstellung

Eine Analyse des Erkenntnistransfers am Beispiel ausgewählter humangeographischer Phasenmodelle

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.60511/54505

Schlagwörter:

Erkenntnistransfer, Modellierkompetenz, empirische Evidenz, wissenschaftliches Wissen, Schulbuchanalyse

Abstract

Als zentral in der neuen Wissensordnung gilt eine enge Kopplung von Wissenschaft mit weiteren gesellschaftlichen Funktionssystemen wie etwa dem Bildungssystem. Ein bedeutendes Element der geographischen Wissensproduktion und -rezeption sind Modelle. Ziel des Vorhabens war es, die Produktions- und Rezeptionsprozesse ausgewählter humangeographischer Phasenmodelle entlang von Wissensketten, von der fachwissenschaftlichen Grundlagenforschung bis ins Unterrichtsmedium Schulbuch, zu analysieren. Dabei konnten modellspezifische Schlüsselstellen innerhalb der fachwissenschaftlichen Produktions- und fachdidaktischen Rezeptionsprozesse abgeleitet werden, die als potenziell transferförderlich respektive transferhemmend gelten. Als heuristisch anzunehmende Erkenntnis konnten anknüpfend Produktions- und Rezeptionstypen abstrahiert sowie hinsichtlich der Produktivität des zwischen ihnen ablaufenden Erkenntnistransfers zusammengeführt und verglichen werden.

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Veröffentlicht

10. Juli 2026

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Rubrik

Artikel

Zitationsvorschlag

Babbe, R., Schütz, M., Diller, C., Mehren, R., & Fögele, J. (2026). Von der wissenschaftlichen Modellbildung zur Schulbuchdarstellung: Eine Analyse des Erkenntnistransfers am Beispiel ausgewählter humangeographischer Phasenmodelle. Zeitschrift für Geographiedidaktik (ZGD), 54, 41-58. https://doi.org/10.60511/54505