Generative künstliche Intelligenz im Geographieunterricht

Möglichkeiten, Grenzen und geographiedidaktische Perspektiven

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.60511/54519

Schlagwörter:

künstliche Intelligenz, Geographieunterricht, Geographiedidaktik, generative KI, Basiskonzepte

Abstract

Der zunehmende Einsatz generativer künstlicher Intelligenz (KI) verändert Schule und Unterricht grundlegend und stellt die Geographiedidaktik vor konkrete Herausforderungen und Chancen. Der Beitrag stellt im Sinne eines ordnenden Überblicks erste strukturierende Orientierungspunkte für die (deutschsprachige) geographiedidaktische Diskussion zur KI-Integration in schulischen und geographiebezogenen Kontexten bereit. Zunächst wird generative KI im geographiedidaktischen Diskurs über Algorithmen und Digitalität verortet, bevor allgemein- und fachdidaktisch adaptierte Modelle zur KI-Integration sowie empirische Erkenntnisse skizziert werden. Anschließend werden Möglichkeiten (interaktive Simulationen, erweiterte Zugänge zur Raumanalyse, adaptive Lernumgebungen), Grenzen (Bias, Halluzinationen, Kartenkompetenzen) und Perspektiven (neu gedachte basiskonzeptionelle Zugänge) des KI-Einsatzes im Geographieunterricht diskutiert und in einer heuristischen geographiedidaktischen Ordnung zusammengeführt. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick auf empirische Forschungsdesiderate für die Geographiedidaktik.

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Veröffentlicht

14. Oktober 2026

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Rubrik

Artikel

Zitationsvorschlag

Kerscher, J., Scharnagl, H., Stoller, M., Höhnle, S., Velling, H., & Schubert, J. C. (2026). Generative künstliche Intelligenz im Geographieunterricht: Möglichkeiten, Grenzen und geographiedidaktische Perspektiven. Zeitschrift für Geographiedidaktik (ZGD), 54, 100-115. https://doi.org/10.60511/54519