Mündigkeitsorientierte Bildung in der geographischen Lehrkräftebildung – Zum Potential von E-Portfolios

Autor/innen

  • Christian Dorsch Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Detlef Kanwischer Goethe-Universität Frankfurt am Main

DOI:

https://doi.org/10.18452/21264

Schlagworte:

Portfolio, Digitalität, Mündigkeit, Reflexivität, Lehrkräftebildung

Abstract

Mündigkeit wird in einer Kultur der Digitalität relevant, damit Jugendliche in der vernetzten Lebenswelt autonom und reflexiv handeln können. Dabei interessiert, wie sich Lehramtsstudierende ihrer eigenen Mündigkeit bewusst werden und wie sie die Mündigkeit von Schülerinnen und Schüler fördern können. Die Studie zeigt, welches Potential Portfolioarbeit bzgl. einer mündigkeitsorientierten Bildung hat und welche Rahmenbedingungen förderlich sind. Im Fokus stand eine Seminargruppe aus den Lehramtsstudiengängen Geographie, die sich mit dem Thema Smart Cities beschäftigte. Die angefertigten E-Portfolios und Interviews wurden hinsichtlich mündigkeitsorientierter Bildung inhaltsanalytisch untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Studierenden durch die Portfolioarbeit ihrer eigenen Mündigkeit bewusst wurden und teilweise einen mündigkeitsorientierten Habitus entwickeln. Die Studierenden arbeiteten selbstgesteuert, differenzierten ihre Meinungen und vertraten diese in der Diskussion.

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Veröffentlicht

27. Dezember 2019

Zitationsvorschlag

Dorsch, C., & Kanwischer, D. (2019). Mündigkeitsorientierte Bildung in der geographischen Lehrkräftebildung – Zum Potential von E-Portfolios. Zeitschrift für Geographiedidaktik (ZGD), 47(3), 98–116. https://doi.org/10.18452/21264

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