Glokalisierte Lebenswelten – Ethisches Urteilen als Pro- und Antikooperative Argumentations- und Verhaltensweisen im Geographieunterricht.
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Schlagworte

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Moralische Landkarten, Ethisches Urteilen, Dokumentarische Methode, Videographie

Zitationsvorschlag

Hofmann, J., Applis, S. und Mehren, R. (2020) „Glokalisierte Lebenswelten – Ethisches Urteilen als Pro- und Antikooperative Argumentations- und Verhaltensweisen im Geographieunterricht“., Zeitschrift für Geographiedidaktik - ZGD, 47(4), S. 145-171. doi: 10.18452/21303.

Abstract

Der Beitrag gibt einen Überblick zu Aufbau, Forschungsmethodologie und ersten Ergebnissen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes, das auf eine Anbahnung ethischen Urteilens abzielt. In einem innovativen praxeologischen Ansatz wird ethisches Urteilen sowohl auf sprachlicher Ebene über die dokumentarische Analyse von Gruppendiskussionen untersucht als auch auf der Ebene der Praktiken innerhalb von Unterrichtsprozessen videographisch erfasst. Hierbei werden ethische Urteile als intuitive Prozesse verstanden, die sich in Form von pro- und anti-kooperativen Urteils- und Verhaltensweisen ausdrücken und denen erst im Nachhinein rechtfertigende Begründungen hinzugefügt werden. Dabei wird die besondere Bedeutung von Dissonanzerfahrungen in der Auseinandersetzung Lernender mit doppelt komplexen Themen des Geographieunterrichts hervorgehoben, welche als Ausdruck impliziter, handlungsleitender Wissensbestände verstanden werden können.

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